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Die Lust des Wanderns
Diesen und weitere Artikel
finden Sie im Magazin Seenland
|| Jenny Block
Schon Theodeor Fontane und Kurt Tucholsky zog es in die Gefilde in und um Rheinsberg, wo sie sich vom besonderen Flair der einstigen Residenzstadt der Hohenzollern inspirieren ließen. Der staatlich anerkannte Erholungsort bietet neben dem Schloss und Schlosspark viele lohnende Ausflugsziele, die zu Fuß erreichbar sind.

Der Schlosspark eignet sich gut als Ausgangspunkt für eine Wanderung und ist leicht zu finden. Wer mit der Bahn kommt, geht vom Bahnhof aus nach links die Berliner Straße entlang und an der nächsten Ampel wieder nach links. Jetzt stehen wir in der Schlossstraße, die uns bis zum Schlosspark bringt. Von hier starten wir unsere erste Tour, die etwa zwölf Kilometer misst.

Im Schatten des Obelisken

ImageDas Schloss Rheinsberg, das im 16. Jahrhundert entstand, ist klein aber beschaulich und weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Der umliegende Schlosspark lädt zwar zum Verweilen ein, aber unsere Wanderroute führt uns in Richtung Westen am Ufer des Grienericksees entlang, der von dicht gewachsenem Schilf gesäumt ist und der Schlossanlage damit eine besondere Note verleiht. Hier folgen wir ein kurzes Stück dem sogenannten Poetensteig. Der Weg führt direkt am Ufer des Sees entlang, und in unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Grotten und ein Obelisk. Ein kleiner Abstecher lohnt sich; oder man nutzt die Gelegenheit für eine kurze Rast, um den Sitz der Wanderschuhe zu überprüfen. Der Obelisk wurde 1790/91 zu Ehren der Soldaten errichtet, die in den Siebenjährigen Krieg gezogen sind.

Auch auf der weiteren Wanderroute lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Neben all den Naturschönheiten gibt es beispielsweise von der Westseite des Grienericksees aus einen beeindruckenden Blick auf Rheinsberg und die gesamte Schlossanlage. Kurz darauf kommen wir in das Laubwald-Gebiet.

ImageHier folgen wir zunächst dem Weg am Seeufer entlang. An der Gabelung wenig später geht es weiter Richtung Warenthin und Forsthaus Boberow. Bald treffen wir auf einen kleinen Holzpavillon, wo wir die erste richtige Rast einlegen. An der Gabelung hier wählen wir den mittleren Weg, der am breitesten ist und uns zum Forsthaus Boberow führt. Allerdings dient uns das Forsthaus nur zur Orientierung, unsere maßgebliche Richtung ist weiterhin Warenthin. Nach einer Weile ruhigem Waldwanderweg in Nähe des Sees müssen wir uns erneut an einer Gabelung entscheiden. Das Hinweisschild ist etwas versteckt hinter einer herunterhängenden Baumkrone zu finden. Wir wählen den Weg links an der Absperrung vorbei.

...Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe 2007

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