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Eine Müritztour im September
Diesen und weitere Artikel
finden Sie im Magazin Seenland
|| Stefanie Jost
Seit einigen Jahren sind wir begeisterte Besucher der Mecklenburgischen Seenplatte. Weite Teile haben wir per Fahrrad bereist und viele erholsame Stunde an den Seeufern verbracht. So manches Schiff begegnete uns, und in uns entstand der Wunsch, die Mecklenburgische Seenplatte einmal an Bord eines Hausboots zu erkunden. Diese andere Perspektive, vom Wasser aus die unberührte Natur zu entdecken, reizte uns sehr. An der Müritz in Buchholz entdeckten wir den Anbieter Yachtcharter Römer?g. 

Für unsere Tour erhielten wir eine Succes 1150 mit Namen Ariba?g. Diese komfortable Yacht mit drei Schlafkabinen und gut ausgestatteter Küche, WC und Dusche gefiel uns sofort, und bei diesem großen Raumangebot konnten auch Freunde mit uns reisen. Nun gingen wir auf Tour rund um die Müritz und gelangten fast bis zum Plauer See.

ImageAls wir mit unserem Gepäck und dem Proviant am Charterbetrieb ankamen, stand unser Schiff schon bereit. Ein freundlicher Mitarbeiter wies uns in den Umgang mit der Motoryacht und in das Revier ein. Nach einer kurzen Probefahrt war klar: Mit diesem gut handhabbaren Schiff werden wir keinen Schotbruch erleiden und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben. Wir stachen euphorisch bei Regen und kräftigem Wind in See. So ging es über Müritz und Kölpinsee. Am Abend verfolgten wir gespannt den Wetterbericht: Es sollte besser werden. Der Anblick einer rot untergehenden Sonne unterstrich diese optimistische Prognose. Allerdings hatte es auch seinen eigenen Reiz, die Unbilden der Natur zu erleben und dabei die Formationen der Wolkenlandschaften zu bewundern.

Malchow

ImageEin gemütliches Frühstück an Bord stimmte uns auf das weitere Bordleben ein, und gegen Mittag hieß es Leinen los?g. Unser Ziel hieß Malchow. Durch den Göhrener Kanal ging es in den Fleesensee, dann in den Malchower See. Nach zwei Stunden Fahrt machten wir am Wasserwanderrastplatz Malchow fest, um Einkäufe zu erledigen und schön essen zu gehen. Der anschließende Stadtbummel führte uns zu der Attraktion von Malchow: die Drehbrücke.

Zu jeder vollen Stunde wird die Straße gesperrt, und der Landverkehr muss warten, während sich die Brücke seitlich wegdreht, sodass alle größeren Schiffe passieren können. Es ist amüsant zu beobachten, wie sich die Boote beidseitig vor der Brücke sammeln und ihre Schleifen ziehend ein wartendes Knäuel bilden, das sich dann Schiff für Schiff wieder auflöst. Tags darauf mussten wir uns selbst in das Warteknäuel einreihen, um die Drehbrücke zu passieren.

Plau am See

Die Fahrt über den Plauer See war ziemlich stürmisch, und es bauten sich schon kleine Wellen auf. Doch unsere Ariba?g blieb sauber auf Kurs und durchpflügte das Wasser mit ihrem schnittigen Bug. Ganz entgegen unserer Gewohnheit zogen wir bei Sturm nicht den Kopf ein, sondern boten der Natur die Stirn, denn auf unser Boot war Verlass.

 

...Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe 2007

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