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Hausbooturlaub 1×1

Hausbooturlaub 1×1

Rund ums Hausboot

Ein Hausboot ist ein Motorboot, das als kombiniertes Wohn- und Transportmittel für den Urlaub auf Binnengewässern konzipiert ist. Es bietet die Möglichkeit – ähnlich wie beim Camping mit einem Wohnmobil an Land –, von Ort zu Ort die Landschaft und Sehenswürdigkeiten eines Urlaubsgebietes zu erkunden.

Hausboote für jeden Geschmack

Zwei bis zwölf Personen finden auf den Booten Platz. Es gibt sie in der einfach-klassischen Variante bis hin zur luxuriösen Motoryacht. Ihre Maße variieren in der Länge von sieben bis 15 Metern und in der Breite von zwei bis vier Metern. Doch die Grundfläche entspricht nicht der reinen Wohnfläche. Durch die Form des Rumpfes geht viel Platz verloren. Zudem befindet sich bei klassischen Motorbooten nicht alles auf einer Ebene. Vielmehr verbinden einzelne Stufen die Räume, dies ist der darunterliegenden Technik geschuldet. Aktuelle Hausboote, die vom Aussehen her mehr an ein Haus oder eine Hütte als an ein Boot erinnern, sind meist auf Schwimmkörpern montiert. Bei ihnen befindet sich alles auf einer Ebene. 

Als „schwimmende“ Wohnwagen verfügen sowohl die klassischen Boote als auch die Hausboot für den Urlaub über Heizung sowie Warm- und Kaltwasser. Zudem befinden sich an Bord meist mindestens eine Dusche, ein Marine-WC oder WC mit Abwassertank und eine voll ausgestattete Küche mit Kühlschrank und Herd. Dies ist der wesentliche Unterschied zu Flößen, die meist viel rudimentärer ausgestattet sind. Während der Fahrt muss regelmäßig Nutzwasser ergänzt und Abwasser abgepumpt werden. In den Häfen sind entsprechende Ver- und Entsorgungseinrichtungen vorhanden. Der Treibstoff, Diesel, Benzin und manchmal auch Flüssiggas oder Akkus, sowie der Gasvorrat für die Kochstelle reichen normalerweise für eine Reise von ein bis zwei Wochen.

Nicht nur im Hausbooturlaub ohne Führerschein

Das Besondere an Hausbooten ist, dass sie auch von Personen gechartert werden können, die über keine oder nur wenig seemännische Erfahrung verfügen – also keinen Sportbootführerschein besitzen. Hierfür gelten jedoch Einschränkungen und Sonderbestimmungen speziell für den Urlaub auf dem Hausboot. Eine Variante ist der Nachweis über den Besitz einer Charterbescheinigung. Diese wird vom Vermieter vor Ort erstellt und beinhaltet eine ausführliche Einweisung in das Boot. Jedoch vermieten nicht alle Hausbootvercharterer Ihre Boote auf Charterschein und auch nicht in allen Regionen ist der Charterschein erlaubt.

Fährt man mit der Charterbescheinigung, so ist man unter anderem verpflichtet, bestimmte Reviere nicht zu verlassen und das Nachtfahrverbot einzuhalten. Zudem ist der Motor gedrosselt und erlaubt in der Regel eine Maximalgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern. Sind Ungeübte am Steuer, wird das Boot durch ringsum angebrachte Gummistoßleisten und Fender geschützt. Bei technischen Problemen schickt die Charterbasis einen Pannendienst zum Hausboot .

So funktioniert die Bootsmiete im Hausbooturlaub

Das Mieten eines Hausbootes gleicht vom Grundsatz her der Anmietung eines Mietwagens. Der Mieter zeigt dem Vermieter vor Fahrtantritt die für das Fahrzeug nötige Fahrerlaubnis und gemeinsam prüfen Mieter und Vermieter das Fahrzeug auf Schäden . Hinschauen lohnt sich hier. Denn gerade bei lackierten Stahlyachten sind Kratzer und Dellen häufig ein Grund für Diskussionen bei der Bootsrückgabe. Auch verstopfte Bordtoiletten machen keinem der Beteiligten Freude. Also vorab genau hinsehen, damit sich alle am Urlaubsende korrekt behandelt fühlen.

Vor der Bootsübergabe wird Frischwasser und der Treibstofftank aufgefüllt. Auch der Abwassertank sollte leer sein. Nach der Bootseinweisung liegt die Verantwortung für das Hauboot beim Mieter. Das heißt aber auch: Anfallende Kosten während der Fahrt trägt der Mieter.

Zusätzliche Kosten eines Hausbooturlaubs:

  • Betriebsstunden / Treibstoff
  • Liegegebühren in Häfen und Marinas
  • Frischwasser
  • Fakalienabpumpen
  • Endreinigung
  • Wäschepaket zur Miete

Im Idealfall gibt man das Boot am Ende des Hausbooturlaubes im Anmietzustand zurück, inklusive der entsprechenden Tankfüllstände. Denn für Sachschäden am Boot haftet der Mieter meist in Höhe einer vorab hinterlegten Kaution (teilweise in Bar). Diese Kaution wiederum kann bei speziellen Versicherungen abgesichert werden. Manche Vercharterter bieten auch sogenannte All-Inklusive-Pakete für den Hausbooturlaub an. Dabei deckt häufig eine Tagespauschale sämtliche Bootsbetriebskosten und kleinere Schäden am Boot ohne Kaution ab. Klären Sie also vor Fahrtantritt unbedingt die Abrechung der Nebenkosten der Bootsmiete mit dem Vermieter .

Eldorado für Hausbooturlaub auf Seen

Besonders im Nordosten Deutschlands hat sich durch das weitverzweigte, die vielen Seen verbindende Kanalnetz, ein ausgewiesenes Revier für Hausbooturlaub entwickelt. Hausboote für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel haben sich hier angesiedelt. Das Revier ist je nach Eisstand zwischen März und Ende Oktober befahrbar. Unser Partner 5 Anker gibt eine Übersicht zum Hausboot mieten.

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