Lübbenauer Spreewald- und Schützenfest 4.-7. Juli

By |2,2 min read|431 words|Published On: 17. Juni 2009|
Startseite/Archiv/Lübbenauer Spreewald- und Schützenfest 4.-7. Juli
Mehr über Spreewaldgurke und Co. – Beim Lübbenauer Spreewald- und Schützenfest dreht sich am 1. Juliwochenende alles um Tradition, Brauchtum und ums Feiern.

Bereits vor über 140 Jahren war die Gegend um Lübbenau Anbauzentrum für die Spreewaldgurke. Schon zu damaligen Zeiten brachten Bauern aus dem gesamten Spreewald ihr grünes Gemüse zum Lübbenauer Gurkenmarkt. Das geschah in mühevoller, harter Arbeit. Nach der Ernte wurden die Gurken direkt vom Feld auf die Kähne geladen und nach Lübbenau gefahren. Erst später wurde entdeckt, wie Gurken lagerfähig und haltbar gemacht werden können. Zahlreiche Einlegereien entstanden. Um sich einzigartig zu machen, entwickelte jedes Unternehmen seine eigenen Rezepturen und somit auch die unnachahmlichen Geschmacksrichtungen.

Auch heute gibt es ihn noch, den Lübbenauer Gurkenmarkt. Im Rahmen des Spreewald- und Schützenfest wird er immer am ersten Juliwochenende jeden Jahres veranstaltet. Hier können alle Variationen des grünen Gemüses verkostet und erworben werden. Ob Senf-, Knoblauch-, Salz- oder Dillgurke, die Gurkenfässchen halten für jeden Geschmack etwas bereit. Gurkeneinlegereien aus der ganzen Stadt und den umliegenden Gemeinden präsentieren ihre Produkte. Auch die Frage „Wie kommt die Gurke vom Feld ins Glas?“ dürfte hier beantwortet werden. Probieren Sie es einfach aus. Zum Gurkenmarkt gehört auch das Spreewälder Handwerk. Böttchern, Töpfern, Trachtenstickerinnen und Korbflechtern kann man bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Sogar ihre schmutzige Wäsche können sie mit zum Fest nehmen. Alte Waschweiber mit Trog und Waschbrett werden zeigen wie Waschen auch ohne neuste Technik bestens funktioniert.

Was wäre so ein Markt ohne die sorbischen Ostereier. Ostern ist zwar schon lange vorbei, aber die verschiedenen Techniken und die Kunst des Ostereier-Verzierens kann man wohl das ganze Jahr über bewundern. Auf der großen Schlosswiese können die Gäste weitere sorbische Bräuche wie das Hahnrupfen oder Froschkarren hautnah miterleben. Beim Spreewald- und Schützenfest, eines der größten Volksfeste der Spreewaldregion gibt es nicht nur Traditionelles zu erleben. „Auf dem riesigen Festareal wird es insgesamt sechs Orte mit thematischen Schwerpunkten geben. So finden auf dem Blues- und Countrymarkt Liebhaber des Linedance, der Blues- und Countrymusik ihresgleichen, auf dem Marktplatz wird mit Musik von Oldie bis Pop und mit kleinen Shows für Stimmung gesorgt und am Grossen Spreewaldhafen wird es neben einem Hafenkonzert auch den traditionellen Kahnkorso mit etwa 40 geschmückten Kähnen geben. Im Schlosspark kommen die Fans der Klassik auf ihre Kosten.“ gibt Daniel Schmidgunst einen kleinen Einblick in das große Programmspektrum. Das komplette Programm ist unter www.spreewaldfest.de zu finden.

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Bereits vor über 140 Jahren war die Gegend um Lübbenau Anbauzentrum für die Spreewaldgurke. Schon zu damaligen Zeiten brachten Bauern aus dem gesamten Spreewald ihr grünes Gemüse zum Lübbenauer Gurkenmarkt. Das geschah in mühevoller, harter Arbeit. Nach der Ernte wurden die Gurken direkt vom Feld auf die Kähne geladen und nach Lübbenau gefahren. Erst später wurde entdeckt, wie Gurken lagerfähig und haltbar gemacht werden können. Zahlreiche Einlegereien entstanden. Um sich einzigartig zu machen, entwickelte jedes Unternehmen seine eigenen Rezepturen und somit auch die unnachahmlichen Geschmacksrichtungen.

Auch heute gibt es ihn noch, den Lübbenauer Gurkenmarkt. Im Rahmen des Spreewald- und Schützenfest wird er immer am ersten Juliwochenende jeden Jahres veranstaltet. Hier können alle Variationen des grünen Gemüses verkostet und erworben werden. Ob Senf-, Knoblauch-, Salz- oder Dillgurke, die Gurkenfässchen halten für jeden Geschmack etwas bereit. Gurkeneinlegereien aus der ganzen Stadt und den umliegenden Gemeinden präsentieren ihre Produkte. Auch die Frage „Wie kommt die Gurke vom Feld ins Glas?“ dürfte hier beantwortet werden. Probieren Sie es einfach aus. Zum Gurkenmarkt gehört auch das Spreewälder Handwerk. Böttchern, Töpfern, Trachtenstickerinnen und Korbflechtern kann man bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Sogar ihre schmutzige Wäsche können sie mit zum Fest nehmen. Alte Waschweiber mit Trog und Waschbrett werden zeigen wie Waschen auch ohne neuste Technik bestens funktioniert.

Was wäre so ein Markt ohne die sorbischen Ostereier. Ostern ist zwar schon lange vorbei, aber die verschiedenen Techniken und die Kunst des Ostereier-Verzierens kann man wohl das ganze Jahr über bewundern. Auf der großen Schlosswiese können die Gäste weitere sorbische Bräuche wie das Hahnrupfen oder Froschkarren hautnah miterleben. Beim Spreewald- und Schützenfest, eines der größten Volksfeste der Spreewaldregion gibt es nicht nur Traditionelles zu erleben. „Auf dem riesigen Festareal wird es insgesamt sechs Orte mit thematischen Schwerpunkten geben. So finden auf dem Blues- und Countrymarkt Liebhaber des Linedance, der Blues- und Countrymusik ihresgleichen, auf dem Marktplatz wird mit Musik von Oldie bis Pop und mit kleinen Shows für Stimmung gesorgt und am Grossen Spreewaldhafen wird es neben einem Hafenkonzert auch den traditionellen Kahnkorso mit etwa 40 geschmückten Kähnen geben. Im Schlosspark kommen die Fans der Klassik auf ihre Kosten.“ gibt Daniel Schmidgunst einen kleinen Einblick in das große Programmspektrum. Das komplette Programm ist unter www.spreewaldfest.de zu finden.