Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Grünen Woche 2013

By |3 min read|609 words|Published On: 22. Februar 2019|
Startseite/Archiv/Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Grünen Woche 2013

Die Grüne Woche 2013 in Berlin wird eine Premiere erleben: Erstmals wird vor großem Publikum ein Gericht aus Lupineneiweiß-Produkten zubereitet. Gemeinsam mit dem renommierten Koch Ole Plogstedt wird Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am 21. Januar das Lupinennudelrisotto kochen und damit eine Innovation aus dem Bundesland vorstellen.

PlantsProFood für Mecklenburg-Vorpommern

Mit mehr als 100.000 Spezialitäten aus aller Welt stellt die IGW zehn Tage lang das wohl vielfältigste Nahrungsmittelangebot der Welt aus. „Und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern tragen Spannendes dazu bei“, betont der Minister. Das Projekt PlantsProFood, das im Rahmen der Innovationsinitiative Neue Länder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt wird, läuft über drei Jahre bis 31.10.2013; das Gesamtvolumen beträgt 6,4 Mio. €.

Neubrandenburger Unternehmen auf der Grünen Woche in Berlin

Dabei erforscht die Neubrandenburger Prolupin GmbH das Eiweiß aus der Blauen Süßlupine als gesunden Rohstoff für die Lebensmittelindustrie. Gemeinsam mit der Firma Greifen-Fleisch werden fettarme Wurst sowie vegetarische Wurst- und Fleischersatzprodukte, mit dem Unternehmen Möwe Teigwaren lupinenproteinhaltige Nudeln entwickelt.

Mecklenburg-Vorpommern auf der Grünen Woche

Zum 22. Mal ist Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr in Berlin dabei, zum 14. Mal mit einer eigenen Länderhalle. Auf fast 1.800 Quadratmetern präsentieren sich in der Halle 5.2b 40 Verkaufs- und Präsentationsstände mit insgesamt 60 Ausstellern. (2011: 38 Stände und 58 Aussteller)
Drei von vier Beteiligten ist „Wiederholungstäter“. Zu den neuen Ausstellern für Mecklenburg-Vorpommern gehören die Rostocker Wurst- und Schinken GmbH, die Hanse Sektkellerei aus Wismar, das Eiscafé Venezia aus Neubrandenburg, die Deutschen Erlebnisleckereien aus Meiersberg (Schmalzbäckerei; Holzofenbrot) oder der touristische Anbieter Villa Seebach aus dem Ostseebad Boltenhagen. Gemeinsam mit dem Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern wird auch das „Darßer Natur-Filmfest“ vorgestellt.

„Die Unternehmen schätzen die Möglichkeit, sich in diesem Rahmen darzustellen“, so Dr. Till Backhaus. „Und die regelmäßige Wahl zu einer der beliebtesten Länderhallen auf der IGW zeigt, dass sich das MV-Konzept, nicht nur die Land- und Ernährungswirtschaft, den touristischen Bereich oder die Gastronomie, sondern das ganze Bundesland inklusive seiner ganzen schönen Natur zu präsentieren, als erfolgreich erwiesen hat.“ Fünf der sechs Landkreise (außer dem Landkreis Rostock) sind in Berlin vertreten.

Mecklenburg-Vorpommern als Agrarland und Urlaubsort

Die IGW stellt die größte Präsentation des Landes bei einer wiederkehrenden Messe im Verlauf des Jahres dar, auf der Mecklenburg-Vorpommern nicht nur für seine gesunden und schmackhaften Produkte, die saubere Umwelt oder lohnenswerte Ziele für den Urlaub wirbt, sondern sich auch als moderne und leistungsstarke Agrarregion zeigt.

Mensch und Land in Mecklenburg-Vorpommern

Unter dem Thema „Mensch und Land“ wird seit dem Herbst 2012 die Zukunftsvision der Land- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern von Experten aller Branchen, aber auch von den Bürgern im Internet diskutiert. Die Perspektivkommission unter der Leitung von Prof. Metelmann wird dazu am 24. Januar in Berlin im Rahmen der IGW ihre neuesten Ergebnisse zusammentragen.
„Berlin ist ein besonders wichtiger Zielmarkt für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Unternehmen sind darauf angewiesen, sich Märkte außerhalb des eigenen Landes zu erschließen“, betont der Minister. Die Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kann auf mehrere Jahre eines ständigen und stabilen Umsatzwachstums zurückblicken; der Anteil am verarbeitenden Gewerbe insgesamt liegt bei fast 38 Prozent. Am Export ist es nur mit 14,5 Prozent beteiligt. Gründe für die niedrige Exportaktivität liegen vor allem in der Struktur der Branche (hoher Anteil von mittleren und vor allem Kleinbetrieben) sowie zumindest teilweise im Produkt (Export bei Frischeprodukten ist nur bedingt möglich).

Neben den Ausstellern findet täglich in der Länderhalle ein buntes Bühnenprogramm statt. So wird sich der Landkreis Vorpommern Rügen am Ländertag vorstellen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.gruene-woche-mv.de

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Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Grünen Woche 2013
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Die Grüne Woche 2013 in Berlin wird eine Premiere erleben: Erstmals wird vor großem Publikum ein Gericht aus Lupineneiweiß-Produkten zubereitet. Gemeinsam mit dem renommierten Koch Ole Plogstedt wird Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus am 21. Januar das Lupinennudelrisotto kochen und damit eine Innovation aus dem Bundesland vorstellen.

PlantsProFood für Mecklenburg-Vorpommern

Mit mehr als 100.000 Spezialitäten aus aller Welt stellt die IGW zehn Tage lang das wohl vielfältigste Nahrungsmittelangebot der Welt aus. „Und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern tragen Spannendes dazu bei“, betont der Minister. Das Projekt PlantsProFood, das im Rahmen der Innovationsinitiative Neue Länder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt wird, läuft über drei Jahre bis 31.10.2013; das Gesamtvolumen beträgt 6,4 Mio. €.

Neubrandenburger Unternehmen auf der Grünen Woche in Berlin

Dabei erforscht die Neubrandenburger Prolupin GmbH das Eiweiß aus der Blauen Süßlupine als gesunden Rohstoff für die Lebensmittelindustrie. Gemeinsam mit der Firma Greifen-Fleisch werden fettarme Wurst sowie vegetarische Wurst- und Fleischersatzprodukte, mit dem Unternehmen Möwe Teigwaren lupinenproteinhaltige Nudeln entwickelt.

Mecklenburg-Vorpommern auf der Grünen Woche

Zum 22. Mal ist Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr in Berlin dabei, zum 14. Mal mit einer eigenen Länderhalle. Auf fast 1.800 Quadratmetern präsentieren sich in der Halle 5.2b 40 Verkaufs- und Präsentationsstände mit insgesamt 60 Ausstellern. (2011: 38 Stände und 58 Aussteller)
Drei von vier Beteiligten ist „Wiederholungstäter“. Zu den neuen Ausstellern für Mecklenburg-Vorpommern gehören die Rostocker Wurst- und Schinken GmbH, die Hanse Sektkellerei aus Wismar, das Eiscafé Venezia aus Neubrandenburg, die Deutschen Erlebnisleckereien aus Meiersberg (Schmalzbäckerei; Holzofenbrot) oder der touristische Anbieter Villa Seebach aus dem Ostseebad Boltenhagen. Gemeinsam mit dem Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern wird auch das „Darßer Natur-Filmfest“ vorgestellt.

„Die Unternehmen schätzen die Möglichkeit, sich in diesem Rahmen darzustellen“, so Dr. Till Backhaus. „Und die regelmäßige Wahl zu einer der beliebtesten Länderhallen auf der IGW zeigt, dass sich das MV-Konzept, nicht nur die Land- und Ernährungswirtschaft, den touristischen Bereich oder die Gastronomie, sondern das ganze Bundesland inklusive seiner ganzen schönen Natur zu präsentieren, als erfolgreich erwiesen hat.“ Fünf der sechs Landkreise (außer dem Landkreis Rostock) sind in Berlin vertreten.

Mecklenburg-Vorpommern als Agrarland und Urlaubsort

Die IGW stellt die größte Präsentation des Landes bei einer wiederkehrenden Messe im Verlauf des Jahres dar, auf der Mecklenburg-Vorpommern nicht nur für seine gesunden und schmackhaften Produkte, die saubere Umwelt oder lohnenswerte Ziele für den Urlaub wirbt, sondern sich auch als moderne und leistungsstarke Agrarregion zeigt.

Mensch und Land in Mecklenburg-Vorpommern

Unter dem Thema „Mensch und Land“ wird seit dem Herbst 2012 die Zukunftsvision der Land- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern von Experten aller Branchen, aber auch von den Bürgern im Internet diskutiert. Die Perspektivkommission unter der Leitung von Prof. Metelmann wird dazu am 24. Januar in Berlin im Rahmen der IGW ihre neuesten Ergebnisse zusammentragen.
„Berlin ist ein besonders wichtiger Zielmarkt für Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Unternehmen sind darauf angewiesen, sich Märkte außerhalb des eigenen Landes zu erschließen“, betont der Minister. Die Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kann auf mehrere Jahre eines ständigen und stabilen Umsatzwachstums zurückblicken; der Anteil am verarbeitenden Gewerbe insgesamt liegt bei fast 38 Prozent. Am Export ist es nur mit 14,5 Prozent beteiligt. Gründe für die niedrige Exportaktivität liegen vor allem in der Struktur der Branche (hoher Anteil von mittleren und vor allem Kleinbetrieben) sowie zumindest teilweise im Produkt (Export bei Frischeprodukten ist nur bedingt möglich).

Neben den Ausstellern findet täglich in der Länderhalle ein buntes Bühnenprogramm statt. So wird sich der Landkreis Vorpommern Rügen am Ländertag vorstellen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.gruene-woche-mv.de