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Strandtipps an der Ostsee

Strandtipps an der Ostsee

Seenland Ostsee hat sich für ein Strand­portrait auf die Reise entlang der gut 2.000 Kilometer langen deutschen Ostseeküste begeben, um einige Strände selbst zu erkunden. Vom quirligen Badeort bis zum abgelegenen Naturstrand ist alles dabei.

Schleswig-Holsteinische Ostseeküste Mit Casino und Kurhaus hat das Ostseebad Travemünde nahe der Hansestadt Lübeck eine vornehme, weltoffene Bäderkultur zu bieten. Der gut 200 Meter breite, stets gut besuchte Strand ist zumeist feinsandig und die Wasserqualität lässt keine Wünsche offen. Wer es weniger frequentiert mag, aber deswegen auf Wassersport und ein umfassendes Kulturprogramm nicht verzichten möchte, sollte die Reise nach Hohwacht an der gleichnamigen Bucht antreten. Naturhungrige ziehen sich dagegen gern an den beschaulichen Strand nach Weidefeld bei Kappeln zurück, wo das Wasser der Schlei in die Ostsee mündet. Mecklenburgische Ostseeküste Weltoffenheit und jährlich über 100 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen kennzeichnen das Ostseebad Rostock-Warnemünde. Der gut 150 Meter breite, sehr belebte Strand ist allseits beliebt und versprüht mit Restaurants und Boutiquen auf zwei Promenaden einen unverwechselbaren Charme. Weiter westlich finden Besucher Boltenhagens ein ganz ähnliches Angebot in lieblicher Badeortathmosphäre. Echte Kontraste findet, wer die Reise ins Ostseebad Nienhagen zwischen Warnemünde und Bad Doberan auf sich nimmt. Der nur 300 Meter lange Strandabschnitt mit dem sogenannten Gespensterwald und reizvoller Unterwasserwelt gilt unter Tauch- und Naturfreunden gleichermaßen als Eldorado. Fischland-Darß-Zingst Im Ostseebad Wustrow zwischen Ostsee und Bodden findet man Strand­idylle und gute Sportmöglichkeiten vor. Die Surfbedingungen sind hier sehr gut. Selbst in der Hauptsaison ist der zwei Kilometer lange Strand nur moderat gefüllt. Prerow bietet all jenen viel, die neben Strand und Sonne auch das Leben mit Shopping und Restaurants nicht vermissen möchten. Ganz anders der Darßer Weststrand zwischen Prerow und Ahrenshoop: von Wind zerzauster Küstenwald, verwitterte Buhnen und Kormorane prägen diesen traditionellen FKK-Naturstrand. Insel Rügen Auf der größten Insel Deutschlands gibt es aufgrund der Zerklüftung besonders viele feinsandige Strände. Im Südosten der Insel liegt Binz mit seinem fünf ­Kilometer langen Hauptstrand. Der Ort bietet jedes Jahr ein umfassendes­­ ­kulturelles Programm, das bis in die Nebensaison für Abwechslung sorgt. Auch in Baabe, einige Kilometer südöstlich, hat man sich auf viele Gäste eingestellt. Richtig ausspannen kann, wer sich gen Norden bewegt. Auf der rund zehn Kilometer langen Nehrung „Schaabe“ zwischen Juliusruh und Glowe ist der Strand aufgrund seiner ­Naturbelassenheit besonders reizvoll. Insel Usedom Die Insel ist bekannt für ihre mondänen Kaiserbäder. Eines davon ist Herings­dorf, wo heute Modeschauen und Oldtimer-Treffen stattfinden. Der 15 Kilometer lange Küstenabschnitt bietet einen atemberaubend feinen Sandstrand vor der eleganten Kulisse der Bäderarchitektur. Einige Kilometer weiter nördlich breitet sich der weiße Sand der Strände von Zinnowitz und Koserow über eine Länge von gut acht Kilometern aus. In Koserow finden Gäste sogar einen barriere­freien Strand vor. Tierfreunde dürften sich in Zinnowitz besonders wohlfühlen, da es dort sowohl einen Hunde- als auch einen Reitstrand gibt.

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