Plau: Von Filzen und Lehmen

By |1,7 min read|330 words|Published On: 18. März 2007|
Startseite/Reviere/Mecklenburgische Seenplatte/Plau: Von Filzen und Lehmen

Kindern ist die „Zauberblume“ im Wangeliner Garten sehr beliebt. Foto: FAL e.V.Foto: FAL e.V.

Plau ist mit seinem stattlichen Burgturm, seiner historischen Hubbrücke und einer kuriosen Hühnerleiter schon allein eine Reise wert. Die unmittelbare Lage am Plauer See zieht viele Urlauber in das schmucke Städtchen. Auch in der unmittelbaren Umgebung von Plau gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten für die Urlaubsgäste zu entdecken.

Um Tourismus sinnvoll in die Region zu integrieren, wurde 1990 der Verein zur Förderung angemessener Lebensverhältnisse südlich des Plauer Sees (FAL e. V.) gegründet. Der Name suggeriert zwar, dass sich der Verein vorwiegend um die Belange der ansässigen Bevölkerung kümmert, aber auch die Besucher der Region sind eine wichtige Zielgruppe. Der Verein fördert den sanften Tourismus; das bedeutet, dass Beschäftigung, Gewerbe, Infrastruktur, Natur, Tourismus und Dorfleben nicht separat, sondern ganzheitlich betrachtet werden.

Eine der beliebtesten Attraktionen ist der Wangeliner Garten. Er ist mit seinen mehr als 900 Pflanzenarten und -sorten der größte Kräutergarten Mecklenburgs. Neben dem Garten gibt es für die Erwachsenen ein Café und einen Verkaufsraum für regionale Produkte, und für die Kleinen baute man eine riesige Spiellandschaft mit Weidenlabyrinth, Maulwurfshügel und Zauberblumen. Mit dem Lehmmuseum in Gnevsdorf schuf der Verein etwas deutschlandweit Einzigartiges. In einer reetgedeckten Scheune wird auf anschauliche Weise die Geschichte des Lehms vom historischen zu einem modernen ökologischen Baustoff dargestellt. Besonders stolz ist der Verein auf sein Ülepüle?g (plattdeutsch für Schmetterling), ein 200 Jahre altes, reetgedecktes Fachwerkhaus, in dem heute wunderschöne Filzprodukte hergestellt werden, die in die ganze Welt verkauft werden. Neben einer offenen Werkstatt und einem kleinen Verkaufsraum lädt auch ein Café vor dem Haus zum Verweilen ein.

Weitere lohnenswerte Besuchsobjekte sind das Naturschutzgebiet Marienfließ, das Gutshaus Klein Dammerow und die Ziegelei Benzin. Das rege Interesse der Touristen zeigt, dass auch kleine, der Region angepasste, umweltbewusste Tourismusangebote von Urlaubern gefragt sind.

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Kindern ist die „Zauberblume“ im Wangeliner Garten sehr beliebt. Foto: FAL e.V.Foto: FAL e.V.

Plau ist mit seinem stattlichen Burgturm, seiner historischen Hubbrücke und einer kuriosen Hühnerleiter schon allein eine Reise wert. Die unmittelbare Lage am Plauer See zieht viele Urlauber in das schmucke Städtchen. Auch in der unmittelbaren Umgebung von Plau gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten für die Urlaubsgäste zu entdecken.

Um Tourismus sinnvoll in die Region zu integrieren, wurde 1990 der Verein zur Förderung angemessener Lebensverhältnisse südlich des Plauer Sees (FAL e. V.) gegründet. Der Name suggeriert zwar, dass sich der Verein vorwiegend um die Belange der ansässigen Bevölkerung kümmert, aber auch die Besucher der Region sind eine wichtige Zielgruppe. Der Verein fördert den sanften Tourismus; das bedeutet, dass Beschäftigung, Gewerbe, Infrastruktur, Natur, Tourismus und Dorfleben nicht separat, sondern ganzheitlich betrachtet werden.

Eine der beliebtesten Attraktionen ist der Wangeliner Garten. Er ist mit seinen mehr als 900 Pflanzenarten und -sorten der größte Kräutergarten Mecklenburgs. Neben dem Garten gibt es für die Erwachsenen ein Café und einen Verkaufsraum für regionale Produkte, und für die Kleinen baute man eine riesige Spiellandschaft mit Weidenlabyrinth, Maulwurfshügel und Zauberblumen. Mit dem Lehmmuseum in Gnevsdorf schuf der Verein etwas deutschlandweit Einzigartiges. In einer reetgedeckten Scheune wird auf anschauliche Weise die Geschichte des Lehms vom historischen zu einem modernen ökologischen Baustoff dargestellt. Besonders stolz ist der Verein auf sein Ülepüle?g (plattdeutsch für Schmetterling), ein 200 Jahre altes, reetgedecktes Fachwerkhaus, in dem heute wunderschöne Filzprodukte hergestellt werden, die in die ganze Welt verkauft werden. Neben einer offenen Werkstatt und einem kleinen Verkaufsraum lädt auch ein Café vor dem Haus zum Verweilen ein.

Weitere lohnenswerte Besuchsobjekte sind das Naturschutzgebiet Marienfließ, das Gutshaus Klein Dammerow und die Ziegelei Benzin. Das rege Interesse der Touristen zeigt, dass auch kleine, der Region angepasste, umweltbewusste Tourismusangebote von Urlaubern gefragt sind.

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