7 schöne Ankerplätze in der Mecklenburgischen Seenplatte

Von |3,5 Minuten Lesezeit|699 Wörter|Veröffentlicht am: 9. Mai 2022|
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Mitten in der Natur der Mecklenburgischen Seenplatte den Anker fallen lassen, ist ein wundervolles Gefühl von Freiheit auf dem Wasser. Ob für einen Badestopp oder eine Übernachtung mit Wildnisgefühl. Natürlich sind schöne Ankerplätze in der Seenplatte keine Mangelware, trotzdem haben wir sieben Favoriten. Also bitte nicht weitersagen. ;) 

1. Drewensee 

Wo bei Ahrensberg die Havel den Drewensee (max. Tiefe 9 Meter) durchfließt, bietet sich dem Wasserwanderer ein hervorragender Ankerplatz in der Seenplatte. Das Westende des Sees bildet zwischen der „Rast beim Fischer“ und der Halbinsel eine gut geschützte Bucht. Die Ahrensberger Hausbrücke und das gute Essen beim Fischer haben dem kleinen Ort schon eine gewisse Bekanntheit beschert. Wer hier ankert, kann den Blick auf die Brücke genießen und hat nur einen kurzen Weg, um sich einen kleinen Imbiss zu genehmigen. Die Bucht hat durchaus Platz für mehrere Boote, ohne sich zu nahe zu kommen. Sollten sich aber doch schon vier oder fünf Boote für eine Übernachtung eingefunden haben, gibt es noch eine Alternative auf der anderen Seite der Brücke auf dem Finowsee, ein kleines Stück flussabwärts. Der See ist kaum mehr als eine Havelausbuchtung, bietet aber einen lauschigen Ankerplatz mit Blick auf durchreisende Havelschiffer.

2. Ellbogensee 

Entlang des geschwungenen Ellbogensees (max. Tiefe 17 Meter) gibt es mehrere Buchten mit schönen Ankerplätzen. Zum Beispiel am nördlichen Ufer in der Nähe von Priepert. Diese eignen sich auch für längeres Ankern. Tagsüber können von hier aus gut die Boote beobachtet werden, die auf der Wasserstraße zwischen Müritz und Havel unterwegs sind. Nachts ist es wunderbar ruhig.

3. Ziernsee 

Wunderschön sind die Ankerplätze am nordwestlichen Ufer des Ziernsees (max. Tiefe 12 Meter). Hier gibt es in Ufernähe mehrere offene Stellen im Bewuchs, die sich perfekt für entspannte Urlaubstage eignen. Zudem verläuft am Ufer ein schmaler Wanderpfad, so dass auch Landausflüge kein Problem sind. Die lohnen sich besonders, da wenige hundert Meter östlich der ruhige „Campingplatz am Ziernsee – Haveltourist“ liegt, von dem jedoch an den Ankerstellen nichts zu hören ist. Der Skipper kann also bequem seine Crew dorthin beordern, um kalte Getränke, Eis oder frische Brötchen fürs Dinner zu besorgen. Es empfiehlt sich, die Frühstücksbrötchen jeweils am Vortag im Campingplatzkiosk vorzubestellen.

4. Haussee 

Wer vom Stolpsee in die Einfahrt zur Himmelpforter Schleuse fährt, sieht backbord den hervorragenden Wasserwanderplatz Himmelpfort, der bestens gepflegt ist und per Parkticket am Automaten bezahlt wird. Wer hier anlegt, kann in Ruhe Himmelpfort mit seiner Klosterruine und den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten erkunden. Leider sind die Anlegestellen begehrt und in der Saison braucht es schon etwas Glück, um dort einen Platz zu bekommen. Für Mannschaften, die keine Angst vor nassen Füßen haben und deren Boot wenig Tiefgang hat, gibt es eine Alternative. Nach der Schleusung hinüber zum Haussee (max. Tiefe 5 Meter) können kundige Skipper nahe des sumpfigen Südufers auf Höhe der abgestorbenen Bäume ankern. 

5. Mirower See

Highlight des Mirower Sees (max. Tiefe 7 Meter) ist der Blick auf malerische Bootshäuser, die Liebesinsel und das Schloss. Windgeschützte Ankerplätze für einen entspannten Zwischenstopp findet man am nördlichen und südlichen Ende. Davor oder danach sollte man aber unbedingt auch einen Landgang einplanen und in einem Hafen anlegen. Zum Beispiel bei Rick & Rick an der Schlossinsel. 

6. Schwarzer See

Der Schwarze See (max. Tiefe 12 Meter) bei Flecken Zechlin bildet das Ende einer langen Seenkette und ist damit eine Sackgasse. Ein schöner Ankerplatz in diesem Teil der Seenplatte – mit Blick auf Wald und Wasser – befindet sich im südlichen Bereich. Wer Hunger und Durst bekommt: Gleich gegenüber in der „Fischerhütte Gehrt“ gibt es leckere Fischgerichte und kühles Bier. Liegeplätze sind auch vorhanden. 

7. Bikowsee

Den Bikowsee (max. Tiefe 11 Meter) kennt wohl kaum ein Seenplatten-Urlauber, denn viele machen auf dem Schlabornsee bereits wieder kehrt. Gut für alle, die einen ruhigen und einsamen Ankerplatz für die Nacht suchen. Die Auswahl ist am buchtenreichen Ufer groß. 

Wer hingegen einen Hafen bevorzugt, dem empfehlen wir die Hafenführer für Hausboote für Mecklenburg, Brandenburg und Berlin.

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Mitten in der Natur der Mecklenburgischen Seenplatte den Anker fallen lassen, ist ein wundervolles Gefühl von Freiheit auf dem Wasser. Ob für einen Badestopp oder eine Übernachtung mit Wildnisgefühl. Natürlich sind schöne Ankerplätze in der Seenplatte keine Mangelware, trotzdem haben wir sieben Favoriten. Also bitte nicht weitersagen. ;) 

1. Drewensee 

Wo bei Ahrensberg die Havel den Drewensee (max. Tiefe 9 Meter) durchfließt, bietet sich dem Wasserwanderer ein hervorragender Ankerplatz in der Seenplatte. Das Westende des Sees bildet zwischen der „Rast beim Fischer“ und der Halbinsel eine gut geschützte Bucht. Die Ahrensberger Hausbrücke und das gute Essen beim Fischer haben dem kleinen Ort schon eine gewisse Bekanntheit beschert. Wer hier ankert, kann den Blick auf die Brücke genießen und hat nur einen kurzen Weg, um sich einen kleinen Imbiss zu genehmigen. Die Bucht hat durchaus Platz für mehrere Boote, ohne sich zu nahe zu kommen. Sollten sich aber doch schon vier oder fünf Boote für eine Übernachtung eingefunden haben, gibt es noch eine Alternative auf der anderen Seite der Brücke auf dem Finowsee, ein kleines Stück flussabwärts. Der See ist kaum mehr als eine Havelausbuchtung, bietet aber einen lauschigen Ankerplatz mit Blick auf durchreisende Havelschiffer.

2. Ellbogensee 

Entlang des geschwungenen Ellbogensees (max. Tiefe 17 Meter) gibt es mehrere Buchten mit schönen Ankerplätzen. Zum Beispiel am nördlichen Ufer in der Nähe von Priepert. Diese eignen sich auch für längeres Ankern. Tagsüber können von hier aus gut die Boote beobachtet werden, die auf der Wasserstraße zwischen Müritz und Havel unterwegs sind. Nachts ist es wunderbar ruhig.

3. Ziernsee 

Wunderschön sind die Ankerplätze am nordwestlichen Ufer des Ziernsees (max. Tiefe 12 Meter). Hier gibt es in Ufernähe mehrere offene Stellen im Bewuchs, die sich perfekt für entspannte Urlaubstage eignen. Zudem verläuft am Ufer ein schmaler Wanderpfad, so dass auch Landausflüge kein Problem sind. Die lohnen sich besonders, da wenige hundert Meter östlich der ruhige „Campingplatz am Ziernsee – Haveltourist“ liegt, von dem jedoch an den Ankerstellen nichts zu hören ist. Der Skipper kann also bequem seine Crew dorthin beordern, um kalte Getränke, Eis oder frische Brötchen fürs Dinner zu besorgen. Es empfiehlt sich, die Frühstücksbrötchen jeweils am Vortag im Campingplatzkiosk vorzubestellen.

4. Haussee 

Wer vom Stolpsee in die Einfahrt zur Himmelpforter Schleuse fährt, sieht backbord den hervorragenden Wasserwanderplatz Himmelpfort, der bestens gepflegt ist und per Parkticket am Automaten bezahlt wird. Wer hier anlegt, kann in Ruhe Himmelpfort mit seiner Klosterruine und den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten erkunden. Leider sind die Anlegestellen begehrt und in der Saison braucht es schon etwas Glück, um dort einen Platz zu bekommen. Für Mannschaften, die keine Angst vor nassen Füßen haben und deren Boot wenig Tiefgang hat, gibt es eine Alternative. Nach der Schleusung hinüber zum Haussee (max. Tiefe 5 Meter) können kundige Skipper nahe des sumpfigen Südufers auf Höhe der abgestorbenen Bäume ankern. 

5. Mirower See

Highlight des Mirower Sees (max. Tiefe 7 Meter) ist der Blick auf malerische Bootshäuser, die Liebesinsel und das Schloss. Windgeschützte Ankerplätze für einen entspannten Zwischenstopp findet man am nördlichen und südlichen Ende. Davor oder danach sollte man aber unbedingt auch einen Landgang einplanen und in einem Hafen anlegen. Zum Beispiel bei Rick & Rick an der Schlossinsel. 

6. Schwarzer See

Der Schwarze See (max. Tiefe 12 Meter) bei Flecken Zechlin bildet das Ende einer langen Seenkette und ist damit eine Sackgasse. Ein schöner Ankerplatz in diesem Teil der Seenplatte – mit Blick auf Wald und Wasser – befindet sich im südlichen Bereich. Wer Hunger und Durst bekommt: Gleich gegenüber in der „Fischerhütte Gehrt“ gibt es leckere Fischgerichte und kühles Bier. Liegeplätze sind auch vorhanden. 

7. Bikowsee

Den Bikowsee (max. Tiefe 11 Meter) kennt wohl kaum ein Seenplatten-Urlauber, denn viele machen auf dem Schlabornsee bereits wieder kehrt. Gut für alle, die einen ruhigen und einsamen Ankerplatz für die Nacht suchen. Die Auswahl ist am buchtenreichen Ufer groß. 

Wer hingegen einen Hafen bevorzugt, dem empfehlen wir die Hafenführer für Hausboote für Mecklenburg, Brandenburg und Berlin.