Hausboot mieten: Welche Reviere gibt es?
Es sind wahre Superlative: rund 5.000 Seen, 1.600 Kilometer lange Wasserwege für Motorboote, 6.500 Kilometer für Kanus. Europas größtes zusammenhängendes Gewässernetz zieht sich durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin und bietet damit beste Bedingungen für Bootsurlauber und Naturliebhaber. Und das für jedermann. Denn auf der Mehrzahl der Seen, Flüsse und Kanäle gilt der Charterschein. Das heißt: Der Kapitän braucht keinen amtlichen Sportbootführerschein, sondern kann mit seiner Crew schon nach einer rund dreistündigen Schulung und Bootseinweisung auf große Fahrt gehen. Die Reviere, in denen man ein Hausboot mieten kann, sind vielfältig und eignen sich sowohl für ausgedehnte mehrwöchige Touren als auch für kurze Wochenendtrips auf dem Wasser.
Mecklenburgische Seenplatt: Das große Wasserrevier im Norden
Wer daran denkt, ein Hausboot zu mieten, hat meist zuerst den mecklenburgischen Teil der Seenplatte im Kopf – und das völlig zu Recht. Eine Bootsurlaubsregion wie aus dem Bilderbuch: Seen, soweit das Auge reicht, stille Ufer, kleine Orte und zahllose Gelegenheiten für spannende Landgänge.

See, Fluss, See, Fluss…: Das ist die Mecklenburgische Seenplatte.
Das Herz der Mecklenburgischen Seenplatte bildet die Müritz – Deutschlands größter Binnensee. Zusammen mit vier weiteren, nordwestlich von ihr tiefblau in der Landschaft liegenden Seen (Kölpinsee, Fleesensee, Malchower See, Plauer See), bildet sie das Gewässernetz der Mecklenburgischen Oberseen und damit das wassertouristische Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte. Weite Wasserflächen, hervorragend ausgebaute Häfen, lebendige Uferorte und kurze Wege zwischen Natur und Infrastruktur machen das Revier für Bootsurlauber besonders attraktiv. Charmante Müritz-Orte wie Waren oder Röbel laden zu Spaziergängen in ihren historischen Altstädten ein; der Müritz-Nationalpark bietet ideale Bedingungen für Fahrradtouren, Wanderungen und Naturerlebnisse.
Die Bezeichnung „Land der Tausend Seen“ verdankt die Mecklenburgische Seenplatte zu einem Großteil der Kleinseenplatte, die über die Landesgrenze bis in den Norden Brandenburgs reicht. Über den Oberlauf der Havel und die Müritz-Havel-Wasserstraße sind die Gewässer miteinander verbunden und ermöglichen entspanntes „Seen-Hopping“. Zwischen dichten Wäldern, naturbelassenen Ufern und glasklaren Seen erheben sich einstige Adelsresidenzen wie Fürstenberg, Rheinsberg, Neustrelitz und Mirow. Beim Bummel durch die Altstädte erzählen liebevoll erhaltene Bauwerke, historische Plätze und architektonische Details von einer bewegten Vergangenheit. Die malerischen Orte Lychen und Himmelpfort, eingebettet in eine traumhafte Seenlandschaft, laden dazu ein, die Reise bewusst langsamer anzugehen. Für Kanuwanderer ist die Kleinseenplatte ein echtes Erlebnisrevier. Einige Nebengewässer der weit verzweigten Seenlandschaft, wie die Schwaanhavel, sind allein muskelbetriebenen Booten vorbehalten.
Brandenburgische Seenplatte: Das unberührte Wasserrevier vor den Toren Berlins
Zwischen der Kleinseenplatte im Norden und Berlin erstreckt sich der brandenburgische Teil der Seenplatte. Und schnell merkt man: Der Seenplatte ist die Ländergrenze herrlich egal. Auch im Norden Brandenburgs eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Hausbooturlauber, Paddler und alle Gäste, die durchatmen und entschleunigen wollen.

An Bord eines Hausboots lässt es sich perfeht entspannen. Foto: Julia Nimke
Die Obere Havel bildet das Rückgrat der brandenburgischen Seenplatte. Als zentrales Fließgewässer führt sie längs durch die Region und verbindet über ihre Seitenarme und Nebengewässer zahlreiche Seen und Orte miteinander.
Die Fürstenberger Seenkette und die Rheinsberger Seenkette bilden den nahtlosen Übergang vom mecklenburgischen in den brandenburgischen Teil der Seenplatte. Großzügige und über Kanäle miteinander verbundene Seen mit versteckten Buchten sowie ausgedehnte Waldgebiete prägen das Landschaftsbild. Zentrum und zugleich südliches Ende der Rheinsberger Seenkette ist die ehemalige preußische Residenzstadt Rheinsberg.
Während die Havel von Fürstenberg/Havel in Richtung Berlin fließt, erstrecken sich südlich der Rheinsberger Seenkette die Ruppiner Gewässer, die über den Ruppiner Kanal mit der Havel bei Oranienburg verbunden sind. Weite Sichtachsen, sanft hügelige Waldgebiete entlang der Ufer und historische Kleinstädte wie die Fontanestadt Neuruppin und Lindow (Mark) prägen diesen Teil des Reviers.
Im Raum Zehdenick erinnern ehemalige Tongruben und Ziegeleistandorte an die industrielle Vergangenheit der Region. Nördlich davon bei Templin, das über einen Seitenarm der Havel erreichbar ist, zeigt sich die Uckermärkische Seenlandschaft von ihrer sanften und ursprünglichen Seite. Weiter südlich treffen in Liebenwalde mehrere historische Wasserwege aufeinander und eröffnen Verbindungen in Richtung Finowkanal, Oder und Berliner Gewässer. Mit dem Finowkanal verfügt die brandenburgische Seenplatte über die älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße Deutschlands. Historische Schleusen und ehemalige Industrieanlagen begleiten seinen Verlauf. Über den Finowkanal ist auch der Werbellinsee erreichbar, einer der klarsten Seen Brandenburgs und ein beliebtes Ziel für Ausflüge aufs und ans Wasser.
Folgt man dem Lauf der Havel, erreicht man Oranienburg mit seinem barocken Schloss, das unmittelbar am Wasser liegt und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region zählt.
Berlin: Hausboot Revier für Profis
Berlin ist wie gemacht dafür, Städtereise und Hausbootferien miteinander zu verbinden. Denn verschiedene Kanäle und die Flüsse Spree, Havel und Dahme durchfließen die deutsche Hauptstadt. Allerdings brauchen Kapitäne hier einen Sportbootführerschein und sollten sich auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Berufs- und Fahrgastschifffahrt einstellen. Was einem unterwegs geboten wird, ist unvergesslich: Regierungsviertel, Museumsinsel, Großer Wannsee, Müggelsee – so gut wie alles, wofür Berlin bekannt ist, kann per Hausboot entdeckt werden. Hunderte Häfen und Stege stehen für Zwischenstopps bereit. Ideal für eine Sightseeing-Tour sind die zahlreichen kostenlosen 24-Stunden-Liegestellen in der City. Um die besten zu finden empfiehlt sich der Hafenführer für Berlin & Brandenbrug als Buch oder App. Jenseits davon warten aber auch Ecken, in denen man kaum glauben kann, dass sie eigentlich noch zur Großstadt gehören. Die Rüdersdorfer Gewässer zum Beispiel. Oder Fjord-ähnliche Gegend zwischen Grünau und Schmöckwitz.
Dahme-Seenland: Revier für kleinere Hausboote

Wasser so weit das Auge reicht im Dahme-Seenland.
Das Dahme-Seenland liegt südöstlich von Berlin und beginnt bei Zeuthen. Führerscheinfreiheit gilt ab Königs Wusterhausen. Geprägt wird die Landschaft durch schnuckelige Wassergrundstücke, Kiefernwälder und Wiesen. Am Wasserstraßenkreuz Prieros hat man die Wahl: Weiter südwärts, Backbord Richtung Storkower Gewässer oder Steuerbord zu den Teupitzer Gewässern.
Potsdam & Havelland
An der Spandauer Stadtschleuse beginnt die Untere Havel, die sich bis nach Havelberg schlängelt und dort in die Elbe mündet. Zunächst jedoch: Potsdam. An historischen Schlössern und Parks der Hohenzollern fließt der Fluss hier vorbei, weitet sich immer wieder auf zu Seen und erreicht schließlich die Obstanbaumetropole Werder. Dahinter mäandert die Havel durch eine herrlich ruhige und urwüchsige Landschaft bis zur über 1000-jährigen Stadt Brandenburg.
Europaweit

Sonnenuntergang über dem Canal du Midi im Süden Frankreichs
Ein Hausboot mieten, kann man jedoch nicht nur in deutschen Revieren. Auch jenseits der Landesgrenzen gibt es traumhafte Reviere, die auf Hausbooturlauber warten. In den Niederlanden sind die Friesische Seenplatte und Südholland mit Amsterdam ein Muss; Frankreich lässt sich unter anderem auf dem Canal du Midi im Süden, im Elsass oder im Burgund von der Wasserseite aus erkunden. In Irland, Schottland und England geht es durch tiefgrüne Natur und vorbei an mystischen Schlössern. Oder wie wär’s mit Italien und einer Bootsfahr durch die venezianische Lagune? Oder mit Polen und seiner traumhaft schönen Masurischen Seenplatte?
Revier auswählen – und Hausboot mieten
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Einfach zur perfekten Reiseroute
Hafenportraits mit Plan: Müritz | Havel | Seenplatte | Berlin | Brandenburg
Brandenburgische Seenplatte – Freiraum für die Seele
Zwischen Berlin und der Ostseeküste erstreckt sich die brandenburgische Seenplatte – der südliche Teil eines der größten zusammenhängenden Wasserreviere Europas. [...]
Wasser: verbindendes Element der brandenburgischen Seenplatte
Zwischen der Mecklenburgischen Seenplatte und Berlin erstreckt sich die brandenburgische Seenplatte – eine Wasserlandschaft von großer Ruhe und Ursprünglichkeit. Wer [...]
Rad: dem Wasser auf zwei Rädern folgen
Wer die brandenburgische Seenplatte mit dem Rad erkundet, hat das Wasser fast immer an seiner Seite. Seen, Flüsse und Kanäle [...]
Es sind wahre Superlative: rund 5.000 Seen, 1.600 Kilometer lange Wasserwege für Motorboote, 6.500 Kilometer für Kanus. Europas größtes zusammenhängendes Gewässernetz zieht sich durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin und bietet damit beste Bedingungen für Bootsurlauber und Naturliebhaber. Und das für jedermann. Denn auf der Mehrzahl der Seen, Flüsse und Kanäle gilt der Charterschein. Das heißt: Der Kapitän braucht keinen amtlichen Sportbootführerschein, sondern kann mit seiner Crew schon nach einer rund dreistündigen Schulung und Bootseinweisung auf große Fahrt gehen. Die Reviere, in denen man ein Hausboot mieten kann, sind vielfältig und eignen sich sowohl für ausgedehnte mehrwöchige Touren als auch für kurze Wochenendtrips auf dem Wasser.
Mecklenburgische Seenplatt: Das große Wasserrevier im Norden
Wer daran denkt, ein Hausboot zu mieten, hat meist zuerst den mecklenburgischen Teil der Seenplatte im Kopf – und das völlig zu Recht. Eine Bootsurlaubsregion wie aus dem Bilderbuch: Seen, soweit das Auge reicht, stille Ufer, kleine Orte und zahllose Gelegenheiten für spannende Landgänge.

See, Fluss, See, Fluss…: Das ist die Mecklenburgische Seenplatte.
Das Herz der Mecklenburgischen Seenplatte bildet die Müritz – Deutschlands größter Binnensee. Zusammen mit vier weiteren, nordwestlich von ihr tiefblau in der Landschaft liegenden Seen (Kölpinsee, Fleesensee, Malchower See, Plauer See), bildet sie das Gewässernetz der Mecklenburgischen Oberseen und damit das wassertouristische Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte. Weite Wasserflächen, hervorragend ausgebaute Häfen, lebendige Uferorte und kurze Wege zwischen Natur und Infrastruktur machen das Revier für Bootsurlauber besonders attraktiv. Charmante Müritz-Orte wie Waren oder Röbel laden zu Spaziergängen in ihren historischen Altstädten ein; der Müritz-Nationalpark bietet ideale Bedingungen für Fahrradtouren, Wanderungen und Naturerlebnisse.
Die Bezeichnung „Land der Tausend Seen“ verdankt die Mecklenburgische Seenplatte zu einem Großteil der Kleinseenplatte, die über die Landesgrenze bis in den Norden Brandenburgs reicht. Über den Oberlauf der Havel und die Müritz-Havel-Wasserstraße sind die Gewässer miteinander verbunden und ermöglichen entspanntes „Seen-Hopping“. Zwischen dichten Wäldern, naturbelassenen Ufern und glasklaren Seen erheben sich einstige Adelsresidenzen wie Fürstenberg, Rheinsberg, Neustrelitz und Mirow. Beim Bummel durch die Altstädte erzählen liebevoll erhaltene Bauwerke, historische Plätze und architektonische Details von einer bewegten Vergangenheit. Die malerischen Orte Lychen und Himmelpfort, eingebettet in eine traumhafte Seenlandschaft, laden dazu ein, die Reise bewusst langsamer anzugehen. Für Kanuwanderer ist die Kleinseenplatte ein echtes Erlebnisrevier. Einige Nebengewässer der weit verzweigten Seenlandschaft, wie die Schwaanhavel, sind allein muskelbetriebenen Booten vorbehalten.
Brandenburgische Seenplatte: Das unberührte Wasserrevier vor den Toren Berlins
Zwischen der Kleinseenplatte im Norden und Berlin erstreckt sich der brandenburgische Teil der Seenplatte. Und schnell merkt man: Der Seenplatte ist die Ländergrenze herrlich egal. Auch im Norden Brandenburgs eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Hausbooturlauber, Paddler und alle Gäste, die durchatmen und entschleunigen wollen.

An Bord eines Hausboots lässt es sich perfeht entspannen. Foto: Julia Nimke
Die Obere Havel bildet das Rückgrat der brandenburgischen Seenplatte. Als zentrales Fließgewässer führt sie längs durch die Region und verbindet über ihre Seitenarme und Nebengewässer zahlreiche Seen und Orte miteinander.
Die Fürstenberger Seenkette und die Rheinsberger Seenkette bilden den nahtlosen Übergang vom mecklenburgischen in den brandenburgischen Teil der Seenplatte. Großzügige und über Kanäle miteinander verbundene Seen mit versteckten Buchten sowie ausgedehnte Waldgebiete prägen das Landschaftsbild. Zentrum und zugleich südliches Ende der Rheinsberger Seenkette ist die ehemalige preußische Residenzstadt Rheinsberg.
Während die Havel von Fürstenberg/Havel in Richtung Berlin fließt, erstrecken sich südlich der Rheinsberger Seenkette die Ruppiner Gewässer, die über den Ruppiner Kanal mit der Havel bei Oranienburg verbunden sind. Weite Sichtachsen, sanft hügelige Waldgebiete entlang der Ufer und historische Kleinstädte wie die Fontanestadt Neuruppin und Lindow (Mark) prägen diesen Teil des Reviers.
Im Raum Zehdenick erinnern ehemalige Tongruben und Ziegeleistandorte an die industrielle Vergangenheit der Region. Nördlich davon bei Templin, das über einen Seitenarm der Havel erreichbar ist, zeigt sich die Uckermärkische Seenlandschaft von ihrer sanften und ursprünglichen Seite. Weiter südlich treffen in Liebenwalde mehrere historische Wasserwege aufeinander und eröffnen Verbindungen in Richtung Finowkanal, Oder und Berliner Gewässer. Mit dem Finowkanal verfügt die brandenburgische Seenplatte über die älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße Deutschlands. Historische Schleusen und ehemalige Industrieanlagen begleiten seinen Verlauf. Über den Finowkanal ist auch der Werbellinsee erreichbar, einer der klarsten Seen Brandenburgs und ein beliebtes Ziel für Ausflüge aufs und ans Wasser.
Folgt man dem Lauf der Havel, erreicht man Oranienburg mit seinem barocken Schloss, das unmittelbar am Wasser liegt und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region zählt.
Berlin: Hausboot Revier für Profis
Berlin ist wie gemacht dafür, Städtereise und Hausbootferien miteinander zu verbinden. Denn verschiedene Kanäle und die Flüsse Spree, Havel und Dahme durchfließen die deutsche Hauptstadt. Allerdings brauchen Kapitäne hier einen Sportbootführerschein und sollten sich auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Berufs- und Fahrgastschifffahrt einstellen. Was einem unterwegs geboten wird, ist unvergesslich: Regierungsviertel, Museumsinsel, Großer Wannsee, Müggelsee – so gut wie alles, wofür Berlin bekannt ist, kann per Hausboot entdeckt werden. Hunderte Häfen und Stege stehen für Zwischenstopps bereit. Ideal für eine Sightseeing-Tour sind die zahlreichen kostenlosen 24-Stunden-Liegestellen in der City. Um die besten zu finden empfiehlt sich der Hafenführer für Berlin & Brandenbrug als Buch oder App. Jenseits davon warten aber auch Ecken, in denen man kaum glauben kann, dass sie eigentlich noch zur Großstadt gehören. Die Rüdersdorfer Gewässer zum Beispiel. Oder Fjord-ähnliche Gegend zwischen Grünau und Schmöckwitz.
Dahme-Seenland: Revier für kleinere Hausboote

Wasser so weit das Auge reicht im Dahme-Seenland.
Das Dahme-Seenland liegt südöstlich von Berlin und beginnt bei Zeuthen. Führerscheinfreiheit gilt ab Königs Wusterhausen. Geprägt wird die Landschaft durch schnuckelige Wassergrundstücke, Kiefernwälder und Wiesen. Am Wasserstraßenkreuz Prieros hat man die Wahl: Weiter südwärts, Backbord Richtung Storkower Gewässer oder Steuerbord zu den Teupitzer Gewässern.
Potsdam & Havelland
An der Spandauer Stadtschleuse beginnt die Untere Havel, die sich bis nach Havelberg schlängelt und dort in die Elbe mündet. Zunächst jedoch: Potsdam. An historischen Schlössern und Parks der Hohenzollern fließt der Fluss hier vorbei, weitet sich immer wieder auf zu Seen und erreicht schließlich die Obstanbaumetropole Werder. Dahinter mäandert die Havel durch eine herrlich ruhige und urwüchsige Landschaft bis zur über 1000-jährigen Stadt Brandenburg.
Europaweit

Sonnenuntergang über dem Canal du Midi im Süden Frankreichs
Ein Hausboot mieten, kann man jedoch nicht nur in deutschen Revieren. Auch jenseits der Landesgrenzen gibt es traumhafte Reviere, die auf Hausbooturlauber warten. In den Niederlanden sind die Friesische Seenplatte und Südholland mit Amsterdam ein Muss; Frankreich lässt sich unter anderem auf dem Canal du Midi im Süden, im Elsass oder im Burgund von der Wasserseite aus erkunden. In Irland, Schottland und England geht es durch tiefgrüne Natur und vorbei an mystischen Schlössern. Oder wie wär’s mit Italien und einer Bootsfahr durch die venezianische Lagune? Oder mit Polen und seiner traumhaft schönen Masurischen Seenplatte?
Revier auswählen – und Hausboot mieten
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