Drei bis fünf Stunden Fahrzeit pro Tag sind optimal, um Entdeckungen an Land und Bootsfahrt miteinander zu kombinieren. Auf dem Wasser gelten je nach Wasserstraßenabschnitt Geschwindigkeitsbegrenzungen, sodass von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von acht bis zehn Stundenkilometern ausgegangen werden kann. Zusätzlich müssen Wartezeiten an Schleusen und Hubbrücken von 20 Minuten bis mehreren Stunden in der Hauptsaison eingeplant werden. Hinzukommt noch ein Stündchen pro Tag zum An- und Ablegen und zum Trödeln. Wer es vorzieht, seine Reise entspannt und ohne Stress zu gestalten, wird auf durchschnittlich rund 32 bis 50 Kilometer pro Tag kommen. Legt man eine Urlaubswoche von Samstag zu Samstag mit identischem Start- und Zielhafen zugrunde, so könnte die Zeitplanung folgendermaßen erfolgen:
– Samstag: Anreise und Einweisung am Nachmittag
– Sonntag bis Dienstag: Fahrtage bis zum weitest entfernten Punkt zum Starthafen (3 Tage x 5 Stunden x 9 km = 135 km)
– Mittwoch bis Freitag: Rückreise
– Freitagabend: Übernachtung wieder im Starthafen, damit die Übergabe am nächsten Morgen stressfrei über die Bühne geht.


Hallo, die langen Wartezeiten an Schleusen sind hier – gelinde gesagt – noch stark untertrieben, was auch von den Charterfirmen diskret ausgeklammert wird. Im letzten Sommer waren Bootsschlangen vor Schleusen (Hier in MVP) von 200-300 m an Nachmittagen der Normalfall, an WE oft noch länger. Ursachen waren oft die mangelnde Sachkenntnis im Bootshandling, Festmachen, Schleusenbedienung oder Uneinigkeit der Besatzung. Die Häfen sind aufgrund der Überbelegung sehr unruhig und nicht gerade erholsam. Deshalb haben wir auf weiteren Hausbootsurlaub verzichtet und segeln wieder. Dort ist man doch auch heutzutage noch ziemlich frei. (Ausser an Schleusen)
Feundliche Grüße
FJGiera