Hausboot mieten mit Hund – was ist zu beachten?

By |2,3 min read|455 words|Published On: 24. Mai 2022|
Startseite/Bootsurlaub, So geht Bootsurlaub/Hausboot mieten mit Hund – was ist zu beachten?

Wenn Herrchen und Frauchen planen, ein Hausboot zu mieten, stellt sich natürlich die Frage, ob auch der Hund mit kann auf große Fahrt. Die grundsätzliche Antwort: Ja, wuff und ahoi passen ganz wunderbar zusammen. In die Hundepension muss der pelzige Begleiter während der Reise nicht. Denn zahlreiche Charterunternehmen heißen auch Vierbeiner auf ihren Booten willkommen. Damit Hausbooturlaub für Mensch und Tier ein schönes Erlebnis wird, sollten dennoch ein paar Dinge beachtet werden.

Hausboot mieten mit Hund – die Vorbereitung

Kein Hund ist wie der andere. Manche sind eher ruhige Zeitgenossen, andere haben einen überbordenden Bewegungsdrang. Manche sind eher wasserscheu, andere bekommen gar nicht genug vom kühlen Nass. Bevor zu einem ein- oder mehrwöchigen Bootsurlaub aufgebrochen wird, ist es daher ratsam, das Ganze im Vorfeld einmal zu testen. Indem man zum Beispiel ein Hausboot für einen Tag oder ein Wochenende mietet und den Hund so mit dem Leben auf dem Wasser vertraut macht.

Bei der Wahl des passenden Bootes sollte darauf geachtet werden, dass es genug Platz gibt. So kann der Hund seine Rundgänge machen und immer mal wieder etwas Neues entdecken und erschnüffeln. Auch eine umlaufende Reling ist wichtig. Normalerweise springen Hunde zwar nicht so mir nichts, dir nichts während der Fahrt ins Wasser. Aber sicher ist sicher. Für ganz Vorsichtige: Es gibt auch spezielle Schwimmwesten für Hunde.

Damit sich Waldi an Bord wohlfühlt, gehört so einiges ins Reisegepäck: Hundefutter, Leckerlis und ausreichend Frischwasser, eventuell ein Hundeklo und seine Lieblingsspielsachen, sein gewohnter Wasser- bzw. Futternapf, eine Decke oder ein Körbchen, auf die/in das er sich zurückziehen und ein Schläfchen machen kann.

Hausbooturlaub mit Hund – Kosten und Unterwegssein

Ein Hausboot mieten und den Hund mitnehmen, kostet nicht viel. In der Regel wird eine Pauschale erhoben, die um die 50 Euro beträgt. Diese deckt den erhöhten Reinigungsaufwand nach Ende der Reise.

Bei der Routenplanung sollte natürlich darauf geachtet werden, dass man dem Vierbeiner stets ausreichend Auslauf gewährt. Also immer mal wieder anlegen oder ein Beiboot, zum Beispiel ein SUP, mitnehmen, um ohne großen Aufwand ans Ufer zu kommen und dort Gassi zu gehen. An Land, vor allem in den Häfen, gilt Leinenpflicht. Auch sollte man Beutel parat haben, um die „Hinterlassenschaften“ seines Hundes ordnungsgemäß zu entsorgen.

Für Fellnasen kann Hausbooturlaub also auch zu einem Erlebnis werden. Zumal auf den Gewässern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fast überall Führerscheinfreiheit herrscht, Boote daher in der Regel nicht schneller als zwölf Stundenkilometer fahren und der Geräuschpegel somit recht gering ist. „Wau, ist das schön“ – könnten Hunde sprechen, würde man diesen Satz an Bord wohl öfter hören. ;)

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Hausboot mieten mit Hund – was ist zu beachten?
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Wenn Herrchen und Frauchen planen, ein Hausboot zu mieten, stellt sich natürlich die Frage, ob auch der Hund mit kann auf große Fahrt. Die grundsätzliche Antwort: Ja, wuff und ahoi passen ganz wunderbar zusammen. In die Hundepension muss der pelzige Begleiter während der Reise nicht. Denn zahlreiche Charterunternehmen heißen auch Vierbeiner auf ihren Booten willkommen. Damit Hausbooturlaub für Mensch und Tier ein schönes Erlebnis wird, sollten dennoch ein paar Dinge beachtet werden.

Hausboot mieten mit Hund – die Vorbereitung

Kein Hund ist wie der andere. Manche sind eher ruhige Zeitgenossen, andere haben einen überbordenden Bewegungsdrang. Manche sind eher wasserscheu, andere bekommen gar nicht genug vom kühlen Nass. Bevor zu einem ein- oder mehrwöchigen Bootsurlaub aufgebrochen wird, ist es daher ratsam, das Ganze im Vorfeld einmal zu testen. Indem man zum Beispiel ein Hausboot für einen Tag oder ein Wochenende mietet und den Hund so mit dem Leben auf dem Wasser vertraut macht.

Bei der Wahl des passenden Bootes sollte darauf geachtet werden, dass es genug Platz gibt. So kann der Hund seine Rundgänge machen und immer mal wieder etwas Neues entdecken und erschnüffeln. Auch eine umlaufende Reling ist wichtig. Normalerweise springen Hunde zwar nicht so mir nichts, dir nichts während der Fahrt ins Wasser. Aber sicher ist sicher. Für ganz Vorsichtige: Es gibt auch spezielle Schwimmwesten für Hunde.

Damit sich Waldi an Bord wohlfühlt, gehört so einiges ins Reisegepäck: Hundefutter, Leckerlis und ausreichend Frischwasser, eventuell ein Hundeklo und seine Lieblingsspielsachen, sein gewohnter Wasser- bzw. Futternapf, eine Decke oder ein Körbchen, auf die/in das er sich zurückziehen und ein Schläfchen machen kann.

Hausbooturlaub mit Hund – Kosten und Unterwegssein

Ein Hausboot mieten und den Hund mitnehmen, kostet nicht viel. In der Regel wird eine Pauschale erhoben, die um die 50 Euro beträgt. Diese deckt den erhöhten Reinigungsaufwand nach Ende der Reise.

Bei der Routenplanung sollte natürlich darauf geachtet werden, dass man dem Vierbeiner stets ausreichend Auslauf gewährt. Also immer mal wieder anlegen oder ein Beiboot, zum Beispiel ein SUP, mitnehmen, um ohne großen Aufwand ans Ufer zu kommen und dort Gassi zu gehen. An Land, vor allem in den Häfen, gilt Leinenpflicht. Auch sollte man Beutel parat haben, um die „Hinterlassenschaften“ seines Hundes ordnungsgemäß zu entsorgen.

Für Fellnasen kann Hausbooturlaub also auch zu einem Erlebnis werden. Zumal auf den Gewässern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fast überall Führerscheinfreiheit herrscht, Boote daher in der Regel nicht schneller als zwölf Stundenkilometer fahren und der Geräuschpegel somit recht gering ist. „Wau, ist das schön“ – könnten Hunde sprechen, würde man diesen Satz an Bord wohl öfter hören. ;)