Wandern: unterwegs zwischen Wasser, Wald und Weite
Die brandenburgische Seenplatte erschließt sich zu Fuß besonders intensiv: Jeder Schritt bestimmt den Rhythmus. Wege führen entlang von Ufern, durch Naturparks und über schmale Pfade, die immer wieder den Blick auf Seen, Flussläufe oder stille Buchten freigeben – unterbrochen von dichten Wäldern, offenen Lichtungen und kleinen Orten am Wasser.
Für Bootsurlauber ist das Wandern die ideale Ergänzung zur Tour: Viele Wege beginnen direkt an Anlegestellen und lassen sich als kurzer Landgang oder ausgedehnter Tagesausflug in die Bootsreise einbauen.
Schorfheide und Werbellinsee – Wandern in einer der größten zusammenhängenden Waldlandschaften Deutschlands
Die Schorfheide zählt zu den eindrucksvollsten Wanderregionen der brandenburgischen Seenplatte. Der beliebte Kaiserrundweg folgt dem Ufer des Werbellinsees und gibt immer wieder den Blick aufs Wasser frei; unterwegs liegen das historische Jagdschloss Hubertusstock und der Askanierturm, von dem sich die Weite der Schorfheide überblicken lässt. Die Wälder sind Lebensraum für Seeadler, Kranich und Schwarzstorch. Nordöstlich vermittelt der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Grumsiner Buchenwald einen Eindruck ursprünglicher mitteleuropäischer Wälder.
Am südlichen Rand des Biosphärenreservats lohnt ein Abstecher zum Kloster Chorin, der 1273 gegründeten Zisterzienserabtei. Rundwege führen vom Kloster um den Amtssee, durch den Choriner Forst und vorbei an den Fischaufzuchtteichen der Mönche am Nettelgraben.
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land – Seen, Wälder und weite Horizonte
Westlich der Havel liegt der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land mit dichten Wäldern und stillen Waldseen. Der Stechlinsee-Rundweg führt um einen der klarsten und tiefsten Seen Brandenburgs, der Rundweg um den Roofensee bei Menz durch eine geheimnisvolle Moorlandschaft.
Auch Neuruppin und Rheinsberg lassen sich gut in eine Wanderung einbinden: Neuruppin mit seiner Uferpromenade am Ruppiner See, Rheinsberg mit Schloss und Schlosspark direkt am Grienericksee – beide ideale Etappenziele für die Kombination aus Wandertag und Stadtbummel, gut per Boot erreichbar.
Brandenburgischer Klosterweg – auf den Spuren der Mönche
Der 125 Kilometer lange Brandenburgische Klosterweg führt von Fürstenberg/Havel über Himmelpfort, Zehdenick, Gransee, Lindow (Mark) und Rheinsberg zurück nach Fürstenberg/Havel – vorbei an vier ehemaligen Zisterzienserklöstern, allesamt bewusst an Wasserwegen gegründet.
In Himmelpfort erinnern eindrucksvolle Backsteinbögen zwischen Stolpsee und Haussee an die alte Abtei. Das Zisterzienserinnenkloster in Zehdenick, direkt an der Havel, zählt zu den ältesten seiner Art in Brandenburg. Gransee besitzt eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und die Reste des Franziskanerklosters. In Lindow (Mark) liegt die Klosteranlage von 1234 auf einer Landzunge zwischen Wutzsee und Gudelacksee.
Zeit für Ruhe und neue Perspektiven
Die brandenburgische Seenplatte ist ein Wanderrevier für Menschen, die Ruhe, Natur und bewusstes Unterwegssein schätzen. Ob kurze Runde am Wasser, ausgedehnte Tagestour oder mehrtägige Wanderung – die Region bietet Raum, den eigenen Rhythmus zu finden. Nicht das Ankommen steht im Mittelpunkt, sondern die Zeit, die man sich nimmt, um die Landschaft Schritt für Schritt zu entdecken.
Foto: Julia Nimke
Einfach zur perfekten Reiseroute
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Die brandenburgische Seenplatte erschließt sich zu Fuß besonders intensiv: Jeder Schritt bestimmt den Rhythmus. Wege führen entlang von Ufern, durch Naturparks und über schmale Pfade, die immer wieder den Blick auf Seen, Flussläufe oder stille Buchten freigeben – unterbrochen von dichten Wäldern, offenen Lichtungen und kleinen Orten am Wasser.
Für Bootsurlauber ist das Wandern die ideale Ergänzung zur Tour: Viele Wege beginnen direkt an Anlegestellen und lassen sich als kurzer Landgang oder ausgedehnter Tagesausflug in die Bootsreise einbauen.
Schorfheide und Werbellinsee – Wandern in einer der größten zusammenhängenden Waldlandschaften Deutschlands
Die Schorfheide zählt zu den eindrucksvollsten Wanderregionen der brandenburgischen Seenplatte. Der beliebte Kaiserrundweg folgt dem Ufer des Werbellinsees und gibt immer wieder den Blick aufs Wasser frei; unterwegs liegen das historische Jagdschloss Hubertusstock und der Askanierturm, von dem sich die Weite der Schorfheide überblicken lässt. Die Wälder sind Lebensraum für Seeadler, Kranich und Schwarzstorch. Nordöstlich vermittelt der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Grumsiner Buchenwald einen Eindruck ursprünglicher mitteleuropäischer Wälder.
Am südlichen Rand des Biosphärenreservats lohnt ein Abstecher zum Kloster Chorin, der 1273 gegründeten Zisterzienserabtei. Rundwege führen vom Kloster um den Amtssee, durch den Choriner Forst und vorbei an den Fischaufzuchtteichen der Mönche am Nettelgraben.
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land – Seen, Wälder und weite Horizonte
Westlich der Havel liegt der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land mit dichten Wäldern und stillen Waldseen. Der Stechlinsee-Rundweg führt um einen der klarsten und tiefsten Seen Brandenburgs, der Rundweg um den Roofensee bei Menz durch eine geheimnisvolle Moorlandschaft.
Auch Neuruppin und Rheinsberg lassen sich gut in eine Wanderung einbinden: Neuruppin mit seiner Uferpromenade am Ruppiner See, Rheinsberg mit Schloss und Schlosspark direkt am Grienericksee – beide ideale Etappenziele für die Kombination aus Wandertag und Stadtbummel, gut per Boot erreichbar.
Brandenburgischer Klosterweg – auf den Spuren der Mönche
Der 125 Kilometer lange Brandenburgische Klosterweg führt von Fürstenberg/Havel über Himmelpfort, Zehdenick, Gransee, Lindow (Mark) und Rheinsberg zurück nach Fürstenberg/Havel – vorbei an vier ehemaligen Zisterzienserklöstern, allesamt bewusst an Wasserwegen gegründet.
In Himmelpfort erinnern eindrucksvolle Backsteinbögen zwischen Stolpsee und Haussee an die alte Abtei. Das Zisterzienserinnenkloster in Zehdenick, direkt an der Havel, zählt zu den ältesten seiner Art in Brandenburg. Gransee besitzt eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und die Reste des Franziskanerklosters. In Lindow (Mark) liegt die Klosteranlage von 1234 auf einer Landzunge zwischen Wutzsee und Gudelacksee.
Zeit für Ruhe und neue Perspektiven
Die brandenburgische Seenplatte ist ein Wanderrevier für Menschen, die Ruhe, Natur und bewusstes Unterwegssein schätzen. Ob kurze Runde am Wasser, ausgedehnte Tagestour oder mehrtägige Wanderung – die Region bietet Raum, den eigenen Rhythmus zu finden. Nicht das Ankommen steht im Mittelpunkt, sondern die Zeit, die man sich nimmt, um die Landschaft Schritt für Schritt zu entdecken.
Foto: Julia Nimke






